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Solarthermie

Heizung Kindergarten

Quelle: BRÖTJE

Solarthermie ist die Energie, die man aus der Sonne zum Erwärmen des Heizungswassers und zum Erwärmen des Trinkwassers nutzen kann.

Hierzu werden Kollektoren vorzugsweise auf einem geeigneten Dach und nach Süden ausgerichtet montiert. Die Anzahl der Kollektoren richtet sich nach dem Wärme- und Wasserbedarf der Menschen und nach der Größe des Hauses. Die Anzahl wird gem. den Vorschriften der EnEV errechnet.

In den Kollektorplatten befindet sich eine Flüssigkeit, die man Solar- oder Kollektorflüssigkeit nennt. Diese Flüssigkeit kann bis zu 90°C heiß werden. Die Steuereinheit, die in einem Rohrabschnitt eingebaut wird, regelt mittels einer Pumpe die Zirkulation der Solarflüssigkeit zwischen den Kollektoren und dem Puffer- oder Kombispeicher.

Im Puffer- oder Kombispeicher wird das Wasser mit einem Wärmetauscher warmgehalten, sodass auch nachts oder an kühleren Tagen warmes Wasser zur Verfügung steht. An diesem Speicher wird auch das Hauptheizsystem angebunden. Ein Hauptheizsystem ist immer erforderlich, da die solarthermische Anlage nur in den Sonnenmonaten ihren höchsten Ertrag liefert. Deshalb muss in den kälteren Monaten ein Hauptheizsystem einspringen.

Besondere Vorschriften regelt die EnEV, das Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz (EEWärmeG) sowie die Vorschriften zum KfW-70-Effizienzhaus.

Soll in einem Altbau eine Kollektoranlage montiert werden, gibt das BAFA (Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle) derzeit Zuschüsse. Im Neubau können stellenweise Boni erhalten werden.

Genaueres hierzu finden Sie aktuell auf dieser Seite: BAFA
Eventuell lassen sich ja auch BAFA und KfW kombinieren.

Es gibt viele unterschiedliche Kollektortypen, z. B. Aufdach-, Indach-, Flachdach- und Wandmontage.